Nachbericht zur 24. Nordbayerischen ADAC Veteranenrallye

Zum 24. Mal fand am Sonntag, den 14.06.2026 wieder die Nordbayerische ADAC Veteranenrallye, organisiert und durchgeführt vom 1. Automobilclub Neunkirchen, statt.

Bei nicht ganz perfekten, aber dafür auch nicht zu heißem Wetter starteten ab 10 Uhr 81 Fahrzeuge im Minutentakt am Nettoparkplatz in Neunkirchen am Brand.
Zum zweiten Mal waren wir für den Start am örtlichen Nettoparkplatz. An dieser Stelle ein Dankeschön an Netto für die Nutzungserlaubnis.

Die Strecke der Rallye führte die Teilnehmer durch die drei Landkreise Forchheim, Bayreuth, und Nürnberger Land.

Wie es sich inzwischen eingebürgert hat, lagen auf der Strecke bis zum Mittagessen wieder insgesamt sechs Prüfungen.
Die erste davon war gleich am Start. Hier mussten die Teilnehmer innerhalb einer Minute den Motor starten und lofahren. Hierfür hat der Verein extra eine neue Startampel gebaut. Bis auf ein Auto, dessen Anlasser kurz zuvor den Dienst Quittierte, haben diese Prüfung alle Teilnehmer souverän gemeistert.

Für die zweite Prüfung gab es einen Zwischenstopp am Parkplatz der BayWa in Igensdorf. Hier haben wir diesmal die bekannte Rechteckprüfung gegen eine Gatterprüfung ersetzt. Man musste also auf einen vorgegebenen Abstand, rückwärts an das Gatter fahren. Ganze drei Teilnehmer schafften es nur einen cm danebenzuliegen. Einer traf es sogar exakt.

Weiter ging die Fahrt zum Genusshof Pingold in Lilling. Dort musste man zwischen zwei Gattern so anhalten, dass auf beiden Fahrzeugseiten der gleiche Abstand zum Gatter bestand. Wie auch beim Gatter rückwärts gab es je Zentimeter Abweichung einen Strafpunkt. Ganze fünf Teilnehmer schafften es hier, ohne einen einzigen Zentimeter Abweichung zum Stehen zu kommen.

Die nächste Prüfung erwartete uns in Ittling. Hier stellte uns Herr Körber seinen Hof für die Prüfung „Gatter vorwärts“ zur Verfügung. Wie der Name schon vermuten lässt, mussten die Fahrer ihr Fahrzeug hier in einem vorgegebenen Abstand vor einem Gatter zum Stehen bringen. Diesmal waren es zwei die genau trafen.

Nun folgte erst einmal ein längerer Streckenabschnitt ohne Prüfungen durch die schöne fränkische Schweiz. Hier konnten die Teilnehmer die Strecke einmal genießen.

In Waischenfeld war dann am örtlichen Rewe Parkplatz der nächste Prüfungsstopp. Hier mussten die Fahrer das Spurbrett meistern. Eine der leichteren Prüfungen. Man muss, mit beiden Rädern, der dem Fahrer abgewandten Fahrzeugseite, der Länge nach über ein Brett fahren.

Nur wenige Kilometer weiter, in Breitenlesau, kam dann auch die letzte Prüfung. Hier musste, möglichst exakt, eine zuvor festgelegte Strecke gefahren werden. Hier schaffte es keiner der Fahrer, die Vorgabe genau zu treffen. Viele lagen so weit daneben, dass nur die Limitierung auf eine maximale Fehlerpunktzahl von 50 sie rettete. Der Beste schaffte es aber tatsächlich auf einen Zentimeter genau zu treffen.

An dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an diejenigen, die uns freundlicherweise die Plätze für die Prüfungen zur Verfügung gestellt haben!

Die Location dieser letzten Prüfung war auch gleich die des Mittagessens. Also das Gasthaus der Brauerei Krug in Breitenlesau. Hier konnten sich die Teilnehmer bei einem leckeren Essen erst einmal stärken.

Nach einer Stunde Pause ging die Fahrt dann wieder zurück nach Neunkirchen, zum Start- & Zielplatz. Auch für die Rückfahrt war eine schöne Strecke durch die fränkische Schweiz herausgesucht worden. Auf dieser gab es nun aber keine Prüfungen mehr. Die einzige Aufgabe der Teams hier war, die Oldtimerausfahrt zu genießen.

Zurück in Neunkirchen konnten die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen darauf warten, dass alle Teilnehmer wieder zurück sind und die Auswertung abgeschlossen ist.

Um 16.30 Uhr kam dann als großes Finale die Siegerehrung.
Den Pokal für den ersten Platz der Gesamtwertung holte sich mit nur 39 Fehlerpunkten Starter Nummer 21 auf einem Fiat 130 von 1973, dicht gefolgt von der 61 mit 41 Fehlerpunkten auf einem Maserati Ghibli von 1969 und der 16 mit 48 Fehlerpunkten auf einem Opel Kadett B Caravan, ebenfalls von 1969.

Außerdem wurden für die ersten drei Plätze der jeweiligen Klassen ebenfalls Pokale vergeben. Zusätzlich gab es auch wieder drei Sonderpokale.

Der Pokal für die weiteste Anreise ging an die Startnummer 64 mit einem Opel Rekord A der rund 300 km aus Altusried im Allgäu angereist war. Weil ihm diese Strecke anscheinend noch nicht weit genug war, ist er über Suhl auf Neunkirchen gefahren. Aber auch ohne diese 200 km Umweg hatte er den Pokal schon sicher.

Als ältester Teilnehmer wurde der Fahrer der Startnummer 3, geboren 1941, mit einem Pokal geehrt. Dagegen war seine Horex Regina 400 von 1954 ja quasi noch jung 😉. Er erhielt dann aber auch den Pokal für den Pechvogel, da er kurz vor dem Ziel, mit einer defekten Batterie liegen blieb. Übrigens hat er, weil alle guten Dinge bekanntlich drei sind, auch noch den Pokal für den 2. Platz in seiner Klasse bekommen.

Aber auch wenn man keinen Pokal gewann, ging man bei uns nicht leer aus. Jeder Starter bekam auch wieder eine schöne, für Plakette der Veranstaltung. Diesmal mit einem roten Golf 1 GTI vor dem Klosterhof in Neunkirchen.

Zum Abschluss kann man sagen, die Rallye war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung!

Wir bedanken uns hiermit bei allen Teilnehmern und Helfern, die zum Erfolg der Rallye beigetragen haben. Wir hoffen, ihr hattet alle euren Spaß. Wir sehen uns dann hoffentlich in zwei Jahren dann zur 25. Nordbayerischen ADAC Veteranenrallye, oder doch schon im nächsten Jahr, auf unserer 2. ADAC 50er Rallye am 11.07.2027.

Einige Bilder der Veranstaltung findet Ihr hier:

Fotoalbum 24. Nordbayerische ADAC Veteranenrallye

Bildergalerie von Harry Roth zur 24. Nordbayerischen ADAC Veteranenrallye

Weitere Fotoalben werden hier ebenfalls verlinkt, sobald Sie uns bekannt sind.

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